Über mich
Mit Anfang 20 war ich mitten im Leben, ehrgeizig, zielstrebig – und hatte chronische Rückenschmerzen. Die Diagnose: Bandscheibenvorschiebung in der Lendenwirbelsäule. Die Schmerzen waren nicht nur furchteinflößend, sondern auch zermürbend. Sie wurden zu meinem ständigen Begleiter, und mit ihnen die Angst vor einem echten Bandscheibenvorfall. Schmerzmittel, Physiotherapie – nichts half wirklich langfristig. Mein Körper fühlte sich an wie eine tickende Zeitbombe, und ich hatte mich fast damit abgefunden, dass es einfach so bleiben würde.
Doch dann kam ich zur Grinberg-Methode – und langsam verstand ich: Ich war nicht einfach nur Opfer meiner Schmerzen. Ich hatte sie unbewusst mit erschaffen. Mein ständiger Leistungsdruck, das Unterdrücken von Gefühlen und das Ignorieren meiner eigenen Bedürfnisse forderten buchstäblich Muskelkraft. Ich hielt Spannung im Kiefer, im Zwerchfell, im unteren Rücken, im Becken – und all das, ohne es zu merken. Erst durch die Körperarbeit lernte ich, diese Anstrengungen wahrzunehmen und sie loszulassen. Es war, als würde ich mich selbst zum ersten Mal richtig spüren. Und nun erlebe ich regelmäßig durch diese Praxis mehr Klarheit, Ruhe, Intuition, Weiblichkeit, Energie und eine tiefe Zuversicht.
Noch eine Schicht tiefer erkannte ich, dass manche dieser Muster gar nicht meine waren. Ich hatte sie einfach von meinen Eltern übernommen – die wiederum von ihren Eltern gelernt hatten, dass man für Anerkennung leisten muss und Gefühle lieber nicht zeigt. Generationenübergreifendes Trauma hinterlässt Spuren, und mein Körper trug sie mit sich. Ich hatte mir eine gewisse innere Härte antrainiert – die sich vor allem gegen mich selbst richtete aber sich auch immer wieder in meinen Beziehungen fand. Immer weitermachen, durchhalten, bloß keine Schwäche zeigen. Mein Körper zahlte den Preis.
Mein Weg war (und ist) ein Prozess des Verlernens dieser Härte. Es geht darum, mit mir selbst weicher zu werden, berührbarer, mir selbst zu erlauben, menschlich zu sein. Und genau das ist auch mein Anliegen in meiner Arbeit: Menschen zu helfen, wieder in ihren Körper zu finden, den Druck loszulassen und eine neue, liebevollere Art des Seins zu entdecken. Achtsamkeit, Ehrlichkeit und Wohlwollen sind die Werte, die heute mein Leben und meine Arbeit prägen.
Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst, dann lass uns gemeinsam herausfinden, was dein Körper dir sagen möchte. Ich begleite dich gerne auf diesem Weg.
Lebenslauf in Zahlen
beruflich
2024 – heute freiberufliche Praktikerin der Grinberg Methode und Mentaltrainerin
2020-2024 Wiener Bezirksimkerei, Produktentwicklung, Produktion, Marketing und Verkauf
2015 – 2020 Anyline GmbH, Office, Culture & Sustainability Managerin
2014-2015 Coworking Space Sektor5 und Backyard Club Vienna, Frontdesk
2010-2013 Ferialpraktika im Tiergarten Schönbrunn, Nationalpark Hohe
Tauern in Salzburg und Osttirol, Nationalpark Thayatal
2010-2013 NÖN Hollabrunn, Lektorat
akademisch
2019 Abschluss MSc. Eco-Design FH Wr. Neustadt Campus Wieselburg
2016 Abschluss BSc. Biologie mit Schwerpunkt Ökologie an der Universität Wien
2012 Lehrgang „BOttom UP“ – BerufsOrientierung und Umwelt- Projektmanagement; Umsetzung des Projekts „Stadtna(h)tur“
2007-2008 Austauschjahr in Michigan/USA an der Walled Lake Central Highschool
2000-2009 Unter- und Oberstufe des Erzbischöflichen Aufbau- Realgymnasiums Hollabrunn. Matura mit Auszeichnung.
Meine wichtigsten Mentor:innen offline und online:
- Alexander Gerner & Avi Grinberg (Ausbildung zur Praktikerin nach der Grinberg Method, Zertifikat Level 1 2024, Studentin Lvl 2 aktuell)
- Claudia Reiter (Grinberg-Praktikerin, Selbsterfahrung)
- Veit Lindau, homodea (Ausbildung Life Trust Coaching, Zertifikat 2024)
- Harald Pachner, GESU Institut (Ausbildung Mentaltraining, Diplom 2023)
- Sandra Teml-Wall (Psychotherapeutin, Familien- & Paartherapeutin, Selbsterfahrung)
- Rachael Maddox (Trauma Coach & Head Witch, online Seminare „Rebloom Foundations – Somatic Skills for Post-Traumativ Growth“ und „Business-Witchery“)
- Vivian Dittmar (Autorin und Impulsgeberin für kulturellen Wandel, online Seminare „Der Gefühlskompass“ und „Der emotionale Rucksack“)
Verein MAVE
Meine Vision ist eine Gesellschaft, in der Menschen die Herausforderungen des modernen Lebens als Chancen für persönliches Wachstum verstehen und sich in einer freudvollen und achtsamen Gemeinschaft begegnen können. Um dieser Vision mit einer gemeinschaftlichen Anstrengung näher zu kommen, wurde der Verein MAVE gegründet. Wir streben danach, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder Mensch entfalten kann und in dem gemeinschaftliche Werte wie Zufriedenheit, emotionale Resilienz, Selbstliebe und Mitgefühl gepflegt werden.
Mein Wirken und meine Angebote sind Teil meiner Vereinsarbeit zur Erforschung und Förderung von Bewusstsein und Wohlbefinden auf individueller und kollektiver Ebene.
